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  • „EAD Energieausweis: Energieausweispflicht bei Vermietung, Verkauf, Verpachtung!“

    „EAD Energieausweis: Energieausweispflicht bei Vermietung, Verkauf, Verpachtung!“

Energieausweis

Seit 2008 ist er für Immobilienbesitzer Pflicht: der Energieausweis. Er gibt Kauf- und Mietinteressenten Auskunft über den Energieverbrauch Ihrer Immobilie und hilft, Einsparpotenziale aufzudecken. EAD unterstützt Sie dabei, den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und erstellt für Ihre Liegenschaften Energieausweise.

Was ist der Energieausweis / Energiepass

Die Bundesregierung hat mit der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) und die Einführung von Energieausweisen für Gebäude beschlossen. Mit der EnEV 2007 wurde die Ausstellung von Energieausweisen für Bestandsgebäude schrittweise ab 01.07.2008 zur Pflicht. Demnach muss beim Verkauf und bei der Neuvermietung von Gebäuden und Wohnungen den potentiellen Kauf und Mietinteressenten ein Energieausweis für Gebäude zur Einsicht vorgelegt werden können. Die Gültigkeit der Ausweise beträgt 10 Jahre ab dem Zeitpunkt der Ausstellung.


Seit der Novellierung 2014 besteht die Pflicht zum Bedarfsausweis für Gebäude mit bis zu vier Wohnungen, die vor 1978 und damit vor Wirksamwerden der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet wurden. Ausgenommen von dieser Pflicht werden Wohngebäude, die in der Zwischenzeit saniert worden sind und mindestens den energetischen Stand der ersten Wärmeschutzverordnung erreicht haben; für diese besteht Wahlfreiheit. Der rechnerische Nachweis dazu muss dokumentiert sein. Für alle Wohngebäude, die nach 1978 errichtet wurden, kann zwischen beiden Ausweisarten uneingeschränkt gewählt werden.


Ebenfalls sind seit 1. Juli 2009 Energieausweise für Nichtwohngebäude erforderlich. Beim Neubau ist der Bedarfsausweis Pflicht, bei Altbauten besteht die Wahlfreiheit zwischen dem Bedarfs- bzw. dem Verbrauchsausweis. Die Berechnung des Bedarfs-Energieausweises für Nichtwohngebäude erfolgt im Gegensatz zu Wohngebäuden wesentlich detaillierter nach dem Berechnungsverfahren der DIN V 18599. Dabei werden die Gebäudehülle und der Energiebedarf für Heizen, Kühlen, Lüftung, Trinkwasser und Beleuchtung betrachtet.


Für Nichtwohngebäude wird für jedes Vorhaben ein passendes Referenzgebäude berechnet, dessen Jahres-Primärenergiebedarf als Höchstwert für das zu planende Gebäude gilt. Das Referenzgebäude hat die gleiche Geometrie, Nettogrundfläche, Ausrichtung und Nutzung wie das geplante Gebäude.

Rechtliche Grundlagen

Die EU-Richtlinie 2002/91/EG über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden besagt: EUMitgliedstaaten haben dafür zu sorgen, dass im Falle eines Mieter- oder Eigentümerwechsels ein Energieausweis auf Verlangen vorgelegt wird. Dieser gibt Auskunft über die energetische Gesamteffizienz des Gebäudes.

In Deutschland erfolgte die Umsetzung dieser Richtlinie im Rahmen des Energieeinsparungsgesetzes. Dieses ermächtigt die Bundesregierung dazu, in einer novellierten Energieeinsparverordnung Inhalt und Verwendung des Energieausweises festzulegen. Mit der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Jahr 2007 wurde der Weg zur Einführung von Energieausweisen für den Gebäudebestand geebnet.

Verbrauchsorientiert oder bedarfsorientiert?

Je nach Größe, Alter und Sanierungszustand eines Gebäudes kann laut Energieeinsparverordnung (EnEV) zwischen Bedarfsausweis und Verbrauchsausweis gewählt werden. Für Neubauten wird ein bedarfsorientierter Energieausweis ausgestellt. Beim Altbau entscheiden mehrere Faktoren, ob ein Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis nötig ist.

Der Unterschied: Der verbrauchsorientierte Energieausweis gibt Auskunft über den tatsächlichen Energieverbrauch eines Gebäudes von mindestens drei zurückliegenden Jahren. Beim bedarfsorientierten Energieausweis wird die Immobilie nach der energetischen Qualität der Gebäudehülle sowie der verwendeten Anlagentechnik beurteilt.

Der Energieausweis: Pflichten der Eigentümer

Bei Vermietung oder Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses muss der Eigentümer einen Energieausweis vorlegen. Damit sollen Kauf- oder Mietinteressenten über die Höhe der zu erwartenden Energiekosten informiert werden, die bei unsanierten Gebäuden einen immer größeren Teil der Wohnkosten ausmachen. Bei Wohnungsbesichtigung und kommerziellen Wohnungsannoncen muss der Energieausweis- bzw die Effizienzklasse vorliegen. Der Käufer oder Mieter der Immobilie erhält darüber hinaus ein Exemplar oder eine Kopie des Ausweises ausgehändigt.

Energieausweis - Muster

Energieausweis beantragen

Wir können Ihnen – auch kurzfristig – einen verbrauchsbezogenen Energieausweis für Wohn- und Nichtwohnbau ausstellen. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot zu.